Mercatronics GmbH Multi 3D-Fertigungszentrum mit Einbindung bionischer Grundlagen


Für den Aufbau eines eigenen Produktportfolios (angestrebte Fertigung in Kleinserie) soll die Produktidee eines vollautomatisierten 3D-Bearbeitungszentrums durch Mercatronics GmbH weiter vorangebracht werden. Das angestrebte System zielt vor allem auf KMUs ab. Denn laut einer aktuellen Studie werden bis Mitte 2020 etwa 75% aller KMUs mit der 3D-Drucktechnologie arbeiten.

Derzeit wird an der Entwicklung eines Demonstrators gearbeitet. Für die weitere Produktentwicklung wird über BiK die Fertigung eines Prototyps angestrebt.

Im Fokus dieser Innovation steht die Auslegung mit leichtbauenden sowie kostengünstig herstellbaren Komponenten für einfache bzw. störungsfreie Bewegungsabläufe. 

Um dieses Ziel erreichen zu können, werden vielversprechende bionische Ansätze besonders in der Entwicklung einer bionisch-inspirierten Greiftechnik für einen automatischen Werkzeugwechsel einbezogen.

Wie sind Sie mit dem Bionik-in-KMU-Programm in Kontakt gekommen?
Wir sind von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) direkt angesprochen worden. Uns verbindet zu der WFG ein enger Austausch vor allem hinsichtlich der Innovationsförderung und des Technologietransfers. In diesem Zusammenhang kooperieren wir besonders mit der Westfälischen Hochschule am Campus Bocholt (WHS).

Was bedeutet „Bionik-in-KMU“ für Ihr Unternehmen?
Mit der Innovationsförderung erhalten wir als Kleinunternehmen erstmalig die Chance, in mach- und besonders finanzierbaren Stufen ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. Dabei schätzen wir vor allem den sehr innovativen und bionischen Charakter der Produktentwicklung.

Mit wem haben Sie im Projekt zusammengearbeitet?  Was sind Ihre Erfahrungen?
In dieser BiK-Maßnahme haben wir im Bereich der FuE bisher mit der WHS zusammengearbeitet. Dabei haben wir sehr positive Erfahrungen gemacht: Das Bionik-Fachpersonal der WHS hat sich fundiert in die Problemstellung eingearbeitet und dabei interessante neue Lösungsansätze aufgezeigt.
Hinsichtlich der Information über BiK, der Unterstützung bei der Antragstellung und der Begleitung bei der Projektdurchführung sind wir engagiert von der WFG für den Kreis Borken unterstützt worden.

Was ist der bio inspired link?
Für die Entwicklung der erwähnten Greiftechnik dient die Art Dentalium dentalis (Kahnfüßer) als Vorbild. Für die Lokomotion verankern sich die Tiere mithilfe ihres Fußes in dem weichen Boden und können ihre Schale durch Retraktion dessen Stück für Stück weiter in den Boden graben, um sich zu schützen. Der zugrundeliegende Mechanismus soll abstrahiert werden, sodass eine robuste, präzise und spielfreie Starrkörper-Verbindung für den angestrebten Werkzeugwechsel realisiert werden kann.

„BiK ist „big“ für KMU: Mit BiK kann ein KMU beispielsweise neue Produktideen anpacken und sie dann – mit signifikanter Förderung - sukzessive vom Prototypen für den Markt realisieren.“

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23 November 2019

INTERREG

Bionik in KMU ist ein niederländisch-deutsches Projekt, das vom INTERREG VA Programm unterstützt wird.

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